Donnerstag, Dezember 06, 2007

Dito

SPIEGEL ONLINE: Sie sind seit Jahrzehnten überwiegend im Ausland unterwegs, kehren aus San Franscisco, Paris oder Tokio jedoch immer wieder in die pulsierende niedersächsische Metropole Hannover zurück. Mit welchen Gefühlen?

Meine: Wir hören das ja oft, 'Warum lebt ihr immer noch in Hannover?'. Das klingt immer so provozierend. Aber es ist doch schön, nach Hause zu kommen! Unsere Familien leben hier, unsere Freunde. Es macht auch keinen Unterschied, ob wir nördlich von Hannover auf dem Land wohnen oder südlich von München oder westlich von Berlin. Für uns könnte sich höchstens die Frage nach einer Alternative zu Deutschland stellen - nicht zu Hannover.

Jabs: Ich bin allerdings nicht sicher, wie wir mit Hannover klar kämen, wenn wir nicht wieder losfahren könnten. Vielleicht würde uns doch die Decke auf den Kopf fallen.

Freitag, November 30, 2007

Update: Finally swissized...nearly

Freitag, April 06, 2007

Eine gute Wahl - Una buena elección

Die besten Städte der Welt - Ergebnisse der Mercer Studie 2007
Los mejores ciudades del mundo - Resultados del estudio de Mercer 2007

Ausführlicher im Spiegel.

Rang 2007 Rang 2006 Stadt Land
1 1 Zürich Schweiz
2 2 Genf Schweiz
3 3 Vancouver Kanada
3 4 Wien Österreich
5 5 Auckland Neuseeland
5 6 Düsseldorf Deutschland
7 7 Frankfurt Deutschland
8 8 München Deutschland
9 9 Bern Schweiz
9 9 Syndney Australien

Montag, März 26, 2007

Invitación

Querida communidad Erasmus,
justamente al día de los festivos para el cumple de la EU, quiero daros la oportunidad de reunirnos y emborracharnos y contar sobre los viejos tiempos etc. en un territorio historicalmente neutral en medio de Europa: Suiza os llama! Ocasión insignificante es mi fiesta de cumpleaños al sábado, 28 de abril que se celebrará en Zúrich, ciudad hermosa en el dicho país. Planeado es un bbq gigantico/ gran borrachera en mí jardín, seguido por una vuelta de clubes. Claro que en los siguientes días (el 1.5. es día festivo para todos) os sirvo como guía tourística en Zúrich otras ciudades.

La tronca suiza estará casi seguro y según fuentes fiables los troncos de Pisa más o menos ya buscan un treno/vuelo...

Montag, März 19, 2007

Post Klausuren - post examenes

Es ist viel Schnee ins Land gefallen, viele Seiten umgeblättert worden, viele Schweinehunde überwunden worden, viel Tinte geflossen...und es ist endlich vollbracht: 30 Credit Points gesammelt, Sozialleben wiedergewonnen, Freiheit! Dieser Zustand besteht natürlich schon seit ein paar Wochen, die gähnende Leere auf diesem Blog ist also nur teilentdschuldbar, aber nach meinen unendlichen akademischen Ergüssen gingen mir sämtliche Schreibaktivitäten gegen den Strich, ich wahrsten Sinne (haha, Bombenwitz!). Was war so los in dieser Zeit des Leidens? Wie jedes Mal nicht viel, vor allem da sich mein Sozialleben weitestgehend auf gemeinsame Tischgespräche mit meinen wunderbaren Mitbewohnerchen beschränkte. Da war es nur konsequent, in unserer Dreiergemeinschaft einmal gegenseitig unsere jeweiligen Talente darzulegen: Sternekoch Niclas servierte uns ein "feines Nachtessen" (Warnung: sprachliche Entwurzelung aufgespürt, der Autor verschweizert!), Eva präsentierte Ihre Kollektion von selbstgemalten Kindercomics, und ich unterhielt die Abendgesellschaft mit meinen neuesten neurosischen (uh, ein Fremdwortexperte im Publikum?) Phantasien (der 1200 Seiten Corporate Finance Schinken wollte mich im Traum aufessen, aber dann schoss ich ihm eine Ladung betriebliche Ethik entgegen! Dank meines hervorragenden "Beziehungsmarketings (heavy CRM)" umging ich aber einer Verurteilung durch die obersten Dekanatsrichter). Die braune Soße dort auf dem Foto ist übrigens Kürbiskernsuppe, ein hoher Genuss.

4 Wochen später war alles vorbei und es durfte gefeiert werden. Studentenpartys in überfüllten Clubs, feuchtfröhliche Gesellschaftsspieleabende im AIESEC Büro (hoffentlich sind die Fotos verschwunden) und stupides in der Sonne (19 Grad im März, gehts noch!) rumliegen gaben sich die Hand. Bis ich mir so dachte: Winter, Schweiz, Menschen mit Brettern unter dem Arm...da war doch was?! Na sichi, deswegen war ich doch hergezogen: Skifoarn, die Alpen riefen. Da nun auf 2 Brettern den Berg runtereiern unter Eidgenossen schon seit längerem sehr viel uncooler gesehen wird als dies auf einem Brett zu tun, verhielt ich mich opportunistisch und nahm mir meine Boardlehrerin mit. Frohen Mutes 2 Stunden im Zug und Verleihladen rumgesessen ("Na, fährt er zum ersten Mal?" konnte ich die Verleihtante noch mit Moni lästern hören), bis ich im Lift saß und erste Panikanfälle bekam (links). Ich musste mich spontan an meine jämmerlichen Versuche auf einem Skateboard erinnern (vor 10 Jahren?), mein nicht-Talent auf Mono-Brettern kam mir plötzlich wieder in den Sinn. Und die bösen Vorahnungen erfüllten sich. Ich verliere nicht unnütze Worte, das Ergebnis nach nur 2 Tagen sieht so aus (rechts). Um meinen letzten Rest von Selbstachtung zu behalten stieg ich für einen Tag doch wieder auf Stereo-Bretter um.

Während ich dies schreibe ist der ganze Spaß schon wieder vorbei und die erste Semesterwoche rum. Da bleibt einem als Freude nur, gedanklich in die Zukunft zu schweifen: Ich sehe Geburtstags-BBQ-Partys mit Gästen aus fernen Ländern, 5 Minuten Spaziergänge zum Flussbad, angeduselte Fahrradtouren um den großen hannöverschen Teich, Erasmus-Gedächtnisreisen (Rom?) und ganz fern...Ach ja, http://www.uefa.com/competitions/euro/organisation/ticketing/overview.html, dann steig ich mal kurz in die Lotterie ein.

Donnerstag, Februar 01, 2007

Elected

Es gab doch noch was zu feiern inmitten dieser tristen Tage: Am Dienstag wurde ich in den neuen Vorstand von AIESEC Zürich gewählt - YEAH! Mein Wahlkampf war bescheiden, dennoch darf ich mich demnächst mit dem klangvollen Titel "Vice President External Relations (VPER)" schmücken. Das heißt auch: Wieder neue Visitenkarten, das einzige Ziel, wonach ich strebe.

Ein toller und erfolgreicher Abend also, bis die Freude überschwappte im wahrsten Sinne. Mein Vorgänger ließ es sich nicht nehmen, mich zu taufen. Sein Glück, dass die Kneipe im Anschluss gut beheizt war...

Montag, Januar 29, 2007

Wir sind im Fernsehen

Doku über uns Ausländer, gesendet im Schweizer Fernsehen (SF) letzte Woche.

Hm, irgendwie sind 80% der interviewten Flüchtlinge Norddeutsche. Sind wir schon so strukturschwach? "So isch das!"

Möchte noch erwähnen, dass ich hier auch schon diskriminiert wurde. Eine nette Frau in der Supermarktwarteschlange hat mich ob meines "Dialektes" (???) im ersten Moment als Rheinländer Zugeordnet. Ich muss doch sehr bitten, Provinz-Schnepfe!

Freitag, Januar 26, 2007

Schnee! - Nieve!


Hurra, alles weiß! Was für eine Freude: Schneeballschlachten, Rodeln, schlittern auf dem Eis, glitzernde Landschaft, Glühwein, Ski fahren, boarden...






Anda, todo blanco! Que alegría: Combates de nieve, patinar, vino caliente, paisaje brillando, eskiar, snowboarding...





... ich hasse die Prüfungszeit!
...odio al tiempo de los examenes!

Donnerstag, Januar 18, 2007

Holy Night & "Holy" Fiesta

Feiertage = Hannovertage. Über das christliche Fest ließ sich in meinem engen Terminkalender mal wieder etwas Zeit für einen Heimatabstecher finden. Und nach all den Erlebnissen in fremden Sprachen, Dialekten (Außer meinen helvetischen Gastgebern dabei nicht zu vergessen: Des Gottes schönste Gabe ist der Schwabe, oder: wir können alles außer Hochdeutsch...und Torhüter abwerben :-) ) und Umgangsformen (der Helvete an sich missbilligt direkte, klare Sätze) in den letzten 15 Monaten, konnte ich mich endlich mal wieder in meinem Heimat"dialekt", Hannöversch, ausdrücken. Und ich konnte den Leuten zuhören ohne gedanklich simultan zu übersetzten - was für eine Erholung! Über die besinnliche Zeit konnte ich viele meiner alten Weggefährten mal wieder die Hände schütteln (Ein Gruß hier an euch), Glühwein trinken, EisKUNSTlaufen (Großes Tennis Herr Fürst), Kaffee schlürfen, frühstücken, Geburtstagfeiern und den letzten Hemminger Klatsch hören. Es war mir ein Genuss!

Nach 10 Tagen wollte ich die schöne Landeshauptstadt (in der Ferne wird man extrem Heimatsentimental) aber nicht länger mit meiner Anwesenheit belästigen und zog mich in mein spanisches Exil zurück. Passend zu meiner Ankunft explodierten am Morgen meiner Ankunft am Flughafen ein paar Autos, hier ändert sich -leider- auch nichts. Unterwegs Moni eingesammelt machten wir uns sogleich an die Reise in unsere Herberge fernab des Großstadttrubels; "Daganzo (Madrid)" ist als hässliches aber sympathisches Vorstadt-Kaff zu bezeichnen, Highlight war das texanische Restaurant mit seinen mexikanischen Stammgästen.
Die oben genannte heilige Fete hatte aber dafür um so mehr zu bieten. In unserer alten Erasmus-Stammbar trafen wir uns mit 30 meiner europäischen Ex-Kommilitonen und ließen "El capital" erbeben (Foto rechts). Ohne Bomben. Zwischendurch ein Abstecher zum Sol die 12 Trauben essen (Foto links), alles wie in der guten "alten" Zeit. Aber Terroristen gibt's auch bei solchen Anlässen, meine lieb gewonnene schwarze Lederjacke wurde ihr Opfer. Um 7 Uhr morgens, ein frostiges Ende sozusagen. In der folgenden Woche starteten wir das neue Jahr mit ausgiebigem shoppen im WSV (In Spanien ein echtes Erlebnis, vor allem wenn man dringend eine Jacke braucht), Besuchen bei Madrider Ex-Compañeros und dem klassischen Sightseeing-Programm, bei dem ich mich in meiner Nebenbeschäftigung "Touristenführer europäischer Großstädte" erneut auszeichnen konnte.

Mehr Fotos finder ihr hier.

Inzwischen hat mich die harte Wirklichkeit eingeholt und die Klausurphase winkt mir schon grimmig zu. In meiner neuen Unterkunft ist die Vorbereitung aber entspannter geworden, ein wahrer Wohlfühlort. Wenn jetzt noch mein professionell kochender dänischer Mitbewohner seinen Löffel endlich mal zu Hause schwingen würde, wäre alles Leid vergessen...

Pues sí, habrá una versión española entre poco...

Samstag, Januar 13, 2007

Schwiizerdütsch für Dütsche Teil IV

Handgelenk mal Pi (S) - Pi mal Daumen

Schliifts?! - (schleift es) Aber sonst ist alles Tutti?! Hast' einen sitzen?!

Peperoni - Paprika
(Peperoncini - Peperoni)

Spitzli - (Handlungs-) Spielraum

Fränkli - Deutscher übt sich im Schweizerdeutschen; führt zu ungläubigem Kopfschütteln und Augenverdrehen beim Helveten

Stützlisex - Peepshow

Chrüsimüsi - Durcheinander

P.S.: Allgemeine Hinweise:
- "CH" sprich wie geröcheltes "kch"
- betone IMMER die ERSTE SILBE des Wortes, das gilt auch für Wörter ausländischer Herkunft (bspw. Merci)
- "IE","UE" und "ÜE" sind immer echte Diphthonge, das heisst spreche z.B. NICHT "IE" wie langes "I", sondern betone das "E"
- Konsonantenfolgen wie "St" oder "Sp" sprich grundsätzlich wie "SCHT" bzw. "SCHP"
- Doppelkonsonanten wie "GG" spreche immer weich aus
- Begriffe des "Schweizer"-Hochdeutsch (also nicht von der Aussprache verändert) sind mit "(S)" bezeichnet